Meine Lebensmittel-Blacklist

Als histaminintoleranter Mensch stellt man sich sehr schnell die Frage: Was kann ich denn jetzt essen und was eigentlich nicht? Das Internet spuckt in diesem Fall unzählige Listen aus, von denen allerdings keine der anderen gleicht.

Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass ich gerade zu Beginn der Ernährungsumstellung mit der Aufzählung anderer Betroffener viel mehr anfangen konnte. Gerade für den Anfang gibt eine fremde Lebensmittel-Blacklist, wie ich sie gerne nenne, einen guten Ausgangspunkt, um sich schließlich selbst eine eigene zu erstellen.

Die Lebensmittel meiner Liste habe ich mit Sternen unterteilt, je nach Stärke der Reaktionen und Beschwerden, die sie auslösen. (Nur um es klarzustellen: Diese Liste enthält alle Lebensmittel, die bei mir Symptome von Histaminintoleranz auslösen – dies kann natürlich bei jeder bzw. jedem unterschiedlich sein!)


* = leichte Beschwerden
** = mittlere Beschwerden
*** = starke Beschwerden bis allergische Reaktionen

OBST/GEMÜSE
Tomaten ***
Spinat **
Sauerkraut **
Melanzani *
Avocado **
Ananas *
Zitrusfrüchte **
Zitronen *
Orangen ***

FLEISCH/FISCH
Wurst ***
Salami **
Rohschinken *
rotes Fleisch *
Tiefgekühlter Fisch oder Meeresfrüchte **
(kurz gesagt: alles, außer Huhn- & Putenfleisch)

MILCHPRODUKTE
Hartkäse (wie zB. Emmentaler) ***
Parmesan **
(Ich bin allerdings, wie sehr viel Histaminintolerante, auch gleichzeitig laktoseintolerant. Somit erübrigt sich das Thema Käse ohnehin sehr schnell.)

GETREIDE
Weißmehl **
Germ *
Fertigbackmischungen **

NÜSSE
Cashews ***
Paranüsse **
Erdnüsse *
Walnüsse *
Macadamianüsse *

ALKOHOL
Rotwein ***
Weißwein **
Bier ***
Sekt/Prosecco etc. **

SÜSSES
Schokolade ***
Kakao ***
Trockenfrüchte **
Marmelade aus Beeren *

SONSTIGES
Essig **
Koriander **
Soja **
Fertiggerichte ***
Engery Drinks **
Schwarztee *


Falls ihr noch Fragen zur Austestung etc. habt, könnt ihr mir gern jederzeit schreiben. 🙂
Bis dahin, eine möglichst histaminarme Zeit!

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7 Kommentare zu „Meine Lebensmittel-Blacklist

  1. Hallo du Liebe 🙂
    Ich teile sozusagen dein Schicksal (allerdings kombiniert mit Milcheiweis- statt Milchzuckerintoleranz).
    Deine Liste ist superinteressant! Ich finde es total schwer, die persönlichen „No-go-Produkte“ herauszufinden. Wie bist du dabei vorgegangen um sie noch dazu so genau kategorisieren zu können? Bussal aus Ried :*

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    1. Clauuuuudschi, wir haben uns auch ewig nicht gesehen/gehört! 😮
      Das wusste ich ja gar nicht, dass wir Leidensgenossinnen sind. Das tut mir auf jeden Fall sehr leid!
      Also ich werde vermutlich bald mal einen eigenen Beitrag dazu verfassen. Um die einzelnen Lebensmittel rauszufinden habe ich zu Beginn eine „Kartoffel-Diät gemacht“ – in der Früh nur Kartoffeln, mittags nur Kartoffeln und am Abend Kartoffeln mit einem histaminhaltigen Lebensmittel, zB. Tomaten. Je nachdem OB und WIE schlecht es mir danach ging, konnte ich dann anfangen genauer zu bestimmen. 😉 Versuch das auf jeden Fall mal, ist zwar echt hart, aber nachhaltig gesehen echt nützlich.
      Dickes Bussi zurück und alles Gute!

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    2. Hallo liebste Judith ^.^
      Wow das klingt echt hart o.O
      Na mal sehen ob ich das durchdrücke, danke jedenfalls für den/die tollen Tipp/s! :-*

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    1. Hallo Vanessa,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar. 🙂
      Daosin kenne ich natürlich, was mir allerdings noch besser hilft ist Daozym – kann ich dir echt ans Herz legen, falls du das nicht eh schon hast.
      Alles Liebe, Judith

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