Olatukunbo

Bist du traurig, hast du Sorgen, soll ich dir meinen Olatukunbo borgen? Wer meint, ich hätte diesen Spruch falsch in Erinnerung, der hat wohl keinen Olatukunbo zuhause!

Sag niemals Sockenpuppe zu ihm!

Zur Erklärung: Olatukunbo erhält seinen Namen von David Olatukunbo Alaba, weil er nämlich ein großer Fußballfan ist. Entstanden ist er aus zwei bunten Socken, viel Watte und ganz viel Liebe. Er war ein Geschenk für meine Freundin Pia und er lebt seither ein glückliches Leben auf ihrer Couch (gleich gegenüber vom Fernseher, von wo aus er Fußball schauen kann – versteht sich von selbst).

Wie dem auch sei, solltet ihr euch in der trostlosen Situation befinden noch keinen Olatukunbo zu besitzen, damit habe ich ihn gemacht:

  • ein Paar bunte Socken
  • Watte
  • Nähgarn
  • zwei weiße und zwei schwarze Knöpfe (für die Augen)
  • schwarzer Faden zum Sticken
  • Nadeln

Und so wird er zum Leben erwachen:

Zu allererst habe ich die Socken umgedreht, also mit der Innenseite nach außen, und alle Nähte aufgetrennt. Dann habe ich mir die beiden Socken mit der Ferse nach oben hingelegt und die Körperteile draufgezeichnet. Um das genauer zu erklären, hab ich mal mein künstlerisches Talent für euch ausgepackt…

Circa so sollte der Spaß dann aussehen.
Circa so sollte der Spaß dann aussehen!

Also, anhand vom Mund (zweiter Socken) erkennt man auch wie die Fersen jetzt liegen sollten.
Die Körperteile hab ich dann entsprechend meiner hübschen Zeichnung ausgeschnitten. Wenn euer Olatukunbo ebenfalls so ein entzückendes Hinterteil wie meiner bekommen soll, dann achtet darauf, dass sich die Ferse der Socke circa zwei Zentimenter über dem Anfang der Beine befindet. Selbiges gilt auch für den Mund, der bei mir einfach die ganze Ferse war.

Als erstes habe ich den Kopf gemacht – dafür das Sockenstückerl einfach wieder umdrehen, mit Watte füllen und zunähen. Danach habe ich den Körperteil befüllt, indem ich erst die Beine zusammengenäht, dann Watte hineingestopft und dann den Rest ebenfalls befüllt und zugenäht habe. Die selbe Prozedur – also umdrehen, Watte rein, zunähen – gilt natürlich auch für die Ohren, die Arme und sein Zuckergoscherl.

Dann geht es zum plastischen Chirurgen: Der Kopf wird auf den Oberkörper genäht, die Arme seitlich dran, der Mund kommt vorne ins Gesicht und die Ohren links und rechts an den Schädel. Aber das soll ja jedem selbst überlassen sein. 😀

Um seiner Sympathie noch mehr Ausdruck zu verleihen, hat er noch ein nettes Lächeln auf die Lippen gestickt bekommen. Außerdem verdankt er seither mehreren Knöpfen zwei freundliche Augen.

FERTIG! ❤
Zum Abschluss noch eine kleine Bilderserie von Pias Couch. Er ist ein echtes Model.

"Draw me like one of your french girls!"
„Draw me like one of your french girls!“

PS: Wer sich jetzt auch einen näht, der muss mir bitte unbedingt Bilder von ihm schicken, vielleicht werden sie ja Freunde und versüßen gemeinsam die Welt.

 

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Ein Kommentar zu „Olatukunbo

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